Sie erinnern sich vielleicht an den letzten Blogeintrag zum Thema Burnout vermeiden. Da ging es darum, die Warnsignale von Körper und Psyche ernstzunehmen. Und was wäre dann der nächste Schritt? 

Gefahr erkannt – was tun?

Ich bin davon überzeugt, dass jeder kraftvolle Quellen in sich trägt, auch wenn es sich nicht immer so anfühlt. Gefühle von Kompetenz, von Richtigkeit, vom Eingebundensein in einen sinnhaften Zusammenhang, von Autonomie, von Einklang mit anderen oder, oder oder. Diese Gefühle stellen sich ein, wenn Sie gut für sich sorgen und ganz bewusst häufiger Dinge tun, die förderlich für Sie sind. Wenn das gelingt, fallen Ihnen vermutlich auch andere Dinge wieder leichter.

Ressourcen stärken...

ist manchmal leichter gesagt als getan. Aber es lohnt sich. Was würde Ihnen gut tun? Und was hält Sie gegenwärtig davon ab damit anzufangen? Wer seine Ressourcen stärkt, entwickelt gleichzeitig eine bessere innere Widerstandsfähigkeit (Resilienz ... darüber blogge ich demnächst mehr).

... aber wie?

Gibt es vielleicht Glaubenssätze, die Ihnen im Weg stehen? "Erfolg macht arrogant", "Ich habe keine Zeit für schöne Dinge", "Ich kann nicht gut mit Menschen umgehen", "Ich bin nicht gut genug für meine Kinder/Kollegen/Freunde" oder ein ganz anderer? Psychologen nennen solche vorgefassten Urteile, die unser Denken und Handeln formen, Kognitionen. Kognitionen zu hinterfragen, mit dem Umformulieren oder Neuschreiben von Glaubenssätzen zu experimentieren – das kann eine ausgesprochen befreiende Wirkung haben.

Manchen Menschen fällt es einfach schwer, Positives wahrzunehmen (auch das beruht übrigens auf tief wurzelnden Kognitionen). Gegen Schwarzseherei kann das Führen eines Erfolgstagebuches/Dankbarkeitsbuch helfen. Schreiben Sie täglich drei Dinge auf, für die Sie an diesem Tag dankbar sind oder die einfach gut geklappt haben. Es wirkt wie ein neuer Filter, durch den Sie die Welt anders sehen!

Haben Sie eine Vision!

Nicht ziellos durch die Tage zu rudern, sondern sich ein Versprechen geben: Das muss nicht gleich eine Lebensvision sein. Aber vielleicht ein: Davon will ich zukünftig mehr in meinem Leben. Und davon definitiv weniger. Und diese eine Sache nehme ich heute in Angriff. Klarheit über die eigenen Ziele ist aus meiner Erfahrung mit meinen Klienten eine sehr machtvolle Ressource. 

Ihre Coaching Expertin in Berlin

Über die Autorin Esther Kimmel (Coach DCV)

Seit 2009 arbeite ich als Coach in Berlin und habe seither mehr als 750 Coaching­prozesse begleitet. Zu meinen Lieblingskunden zählen Unternehmen sowie Einzelpersonen aus der kommunikativen und kreativen Branche.

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