In der Süddeutschen Zeitung gibt es ein lesenswertes Dossier zur Zukunft der Arbeit. Hier werden Trends und Veränderungen in der Arbeitswelt thematisiert, die einen Vorgeschmack davon geben, wie wir wahrscheinlich in Zukunft arbeiten werden: im Spannungsfeld zwischen (Selbst-)Ausbeutung und Selbstverwirklichung. Themen, die auch häufig Gegenstand eines Coachings sind.

Wenn ich die steigende Anzahl von Selbstcoaching-Ratgebern in den Regalen von Buchhandlungen sehe, frage ich mich, was wirklich dran ist an diesem Hype? Lassen sich unliebsame Verhaltensweisen und scheinbar unlösbare Konflikte am Ende vielleicht doch alleine mit ein paar Checklisten und Fragen lösen? 

Mit ihrem 2013 in Deutschland erschienenem Buch „Lean in – Frauen und der Wille zum Erfolg“ hat die zweifache Mutter und geschäftsführende Facebook-Managerin Sheryl Sandberg eine weitere Debatte über Frauen und Karriere angestoßen, die manchen Feministinnen ein Dorn im Auge sein dürfte. Offen gestanden war auch ich vor der Lektüre skeptisch, musste das Buch dann aber in einem Rutsch durchlesen.

Worum geht es?

In der Erfindung des Lebens erfindet sich Johannes, das Alter Ego des Autors Hans-Josef Ortheil gleich zweimal neu und zeichnet damit eine absolut beeindruckende Lebensgeschichte und seelische Entwicklung eines stummen Jungen im Nachkriegsdeutschland hin zu einem begnadeten Musiker und Autor.

Warum sollte ich dieses Buch lesen?

... weil es ein pures und fesselndes Lesevergnügen ist und zeigt, welche ungeahnten Wege sich im Leben aus scheinbar aussichtlosen Situationen finden lassen, wenn man seinen eigenen Stärken und Fähigkeiten folgt. Ich persönlich habe selten ein Buch so verschlungen wie dieses.

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