Auch wenn das Wort Coach im englischen Sprachraum bis in die 1990er Jahre vor allem den Trainer einer Fußballmannschaft oder einer anderen sportlichen Vereinigung bezeichnete und im deutschsprachigen Raum eher bedeutungslos war, liegt es auf der Hand, dass Coaching, wie wir es heute verstehen, kein Fußballtraining ist. 

Psychotherapeutische Methoden im Coaching – Teil 1: Gestalttherapie

Coaching ist nicht das gleiche wie Psychotherapie. Aber auch im Coaching-Prozess geht es darum, sich selbst besser kennenzulernen und Probleme zu lösen, die aus der “Kollision” des Ich mit der (in diesem Fall Arbeits-)Welt resultieren. Dafür hat die lösungsorientierte Psychotherapie im Laufe der Jahrzehnte viele exzellente Konzepte und Methoden entwickelt. Und so muss ihre vergleichsweise junge Schwesterdisziplin nicht in jedem Fall das Rad neu erfinden, wenn sie sich an die Arbeit mit den Klienten macht. Eine Reihe dieser psychotherapeutischen Verfahren möchte ich Ihnen in meiner neuen Blog-Serie vorstellen.

Menschen orientieren sich beruflich aus verschieden Gründen neu. Berufsstart, Wiedereinstieg, Verbesserung der gegenwärtigen Situation oder das Erfüllen lang gehegter Träume. Doch eines ist den meisten gemeinsam. Es fällt ihnen schwer, diese komplexe Aufgabe alleine zu bewältigen. Ein Coaching bietet hierfür eine gute Orientierung und Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte.

Offensichtliche Antwort Nummer Eins: Beim Coaching treten Sie solo an, bei der Mediation im Regelfall zu zweit. Coaching-Themen sind breiter gefasst, Mediation behandelt “nur” einen Konflikt. Offensichtliche Antwort Nummer Zwei: Beim Coaching kann es um viele Sie bewegende Themen gehen – um Ihre Lebens- und Karriereziele, Ihre Motive, Ihre Strategien, Ihren Umgang mit den Herausforderungen von Beruf und Privatleben (und in diesem Zusammenhang, aber nur unter anderem, auch um Konflikte).

Der sokratische Dialog kommt im Coaching zum Einsatz, wenn unförderliche Glaubenssätze das eigene Vorankommen verhindern. Wenn sich ein Klient beispielsweise beruflich neu orientiert und während der Bewerbungsphase hartnäckig der Meinung bleibt, er habe als Newcomer keine Chancen auf dem Markt oder wenn er in seiner Führungsposition nicht "aus seiner Haut" als Kollege kommt. Aber was hat Sokrates damit zu tun?

stehen am Anfang eines jeden Coaching-Prozesses. Ziel ist es, möglichst in einem Satz die gewünschte Veränderung auf den Punkt zu bringen. Die erste Hürde besteht meist darin, den Zielsatz ins Präsens zu formulieren.

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