Die New Yorker Unternehmensberatung Mercer hat sich unter anderem mit ihrem regelmäßigen Metropolen-Ranking unter dem Gesichtspunkt der Lebensqualität einen Namen gemacht (den ersten Platz hat seit Jahren Wien abonniert). Hochinteressant sind auch die Ergebnisse der unter dem griffigen Titel "What's working" durchgeführten globalen Studien zum Thema Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit. Für die letzte Studie dieser Art wurden rund 30.000 Angestellte aus sieben europäischen und zehn außereuropäischen Ländern befragt

Das hat sich auch die US-amerikanische Unternehmensberatung Bain gefragt und hat in einer Studie zum Zeitmanagement "Managing Your Scarcest Resource" untersucht, womit Führungskräfte von 17 amerikanischen Unternehmen vom Teamleiter bis zum Vorstand ihre Arbeitszeit verbringen. Fast ein ganzer Arbeitstag pro Woche wurde demnach auf E-Mails verwendet, und mehr als zwei Tage auf Sitzungen und Konferenzen.

Viele Führungskräfte glauben, die Reduzierung der Fehltage ihrer Mitarbeiter sei das Maß aller Dinge und mit weniger Fehltagen ließe sich eine verlässliche Aussage über den gesunden Zustand eines Unternehmens treffen. Aber ist das wirklich so einfach?

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