In der Beziehung zwischen Coach und Klient wie zwischen Psychotherapeut und Patient geht es um die Arbeit am Selbst, darum, persönliche Potentiale zu erschließen. Coaching und Psychotherapie sind gar nicht so weit voneinander entfernt. 

Coaching hat viel mit lösungsorientierter Psychotherapie gemeinsam

Viele im Coaching angewendete Methoden und Konzepte stammen tatsächlich aus der Psychotherapie, insbesondere aus der lösungsfokussierten verhaltenstherapeutischen Schule (zu diesem Thema gibt es demnächst eine eigene Blogserie). Ein Coach steht nicht als dozierender Lehrer oder Trainer vor Ihnen, der Sie nach Plan durch eine bestimmte Lernerfahrung schleust. Sondern es geht im Grunde darum, dass Sie selbst Ihre eigenen Antworten finden – und häufig auch zunächst einmal die dazugehörigen Fragen.

Aber es wendet sich an psychisch Gesunde – und Thema ist nur die berufliche Sphäre

Trotz dieser Überschneidungen ist ein Coaching keine Psychotherapie – auch keine getarnte. Beim Coaching geht es klipp und klar um Ihr berufliches Leben, um die Facetten Ihrer Persönlichkeit, die mit der Arbeit zu tun haben. Natürlich spielen auch Ihre Lebensgeschichte, Ihr soziales Umfeld, Ihre Gefühle in Ihren Beruf mit rein. Aber es geht nicht vorrangig um eine Ursachenanalyse, sondern viele eher um eigene Lösungen und das Wahrnehmen von Chancen.

In diesem Sinne ist Coaching ein Angebot an Menschen, die psychisch zumindest so gesund sind, dass sie über, wie Psychologen es nennen, eine gut ausgeprägte Fähigkeit zum Selbstmanagement verfügen: also den Ballast außen vor lassen können. Ob Führungskraft oder Mitarbeiter spielt eine untergeordnete Rolle. Ein Coach spricht nicht nur die Sprache der Psychologie, sondern auch die der Arbeitssphäre seiner Klienten; Management- und Betriebsorganisations-Themen sind ihm vertraut.

Coaching geht schneller...

Noch ein wichtiger Unterschied: der viel schmalere Zeitrahmen. Eine tiefenpsychologische oder Verhaltenstherapie dauert selbst in der Kurzvariante noch 25 Stunden, und normalerweise um die 50. Beim Coaching reichen nicht selten schon vier oder fünf Sitzungen, um die entscheidenden Impulse zu geben. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, Prozesse längerfristig zu begleiten – 25 Sitzungen aber werden doch eher die Ausnahme bleiben.

Ihre Coaching Expertin in Berlin

Über die Autorin Esther Kimmel (Coach DCV)

Seit 2009 arbeite ich als Coach in Berlin und habe seither mehr als 500 Coaching­prozesse begleitet. Zu meinen Lieblingskunden zählen Unternehmen sowie Einzelpersonen aus der kommunikativen und kreativen Branche.

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