stehen am Anfang eines jeden Coaching-Prozesses. Ziel ist es, möglichst in einem Satz die gewünschte Veränderung auf den Punkt zu bringen. Die erste Hürde besteht meist darin, den Zielsatz ins Präsens zu formulieren.

Mit ihrem 2013 in Deutschland erschienenem Buch „Lean in – Frauen und der Wille zum Erfolg“ hat die zweifache Mutter und geschäftsführende Facebook-Managerin Sheryl Sandberg eine weitere Debatte über Frauen und Karriere angestoßen, die manchen Feministinnen ein Dorn im Auge sein dürfte. Offen gestanden war auch ich vor der Lektüre skeptisch, musste das Buch dann aber in einem Rutsch durchlesen.

Um es gleich vorweg zu sagen: ich bin kein großer Freund von Zeitmanagementmethoden, viele klingen erst einmal vielversprechend, lassen sich dann aber nur schwer in den eigenen Alltag integrieren. Dennoch gibt es eine Methode, die viele meiner Klienten (ich auch) zu schätzen wissen, die sogenannte Pomodorimethode.

Viele Führungskräfte glauben, die Reduzierung der Fehltage ihrer Mitarbeiter sei das Maß aller Dinge und mit weniger Fehltagen ließe sich eine verlässliche Aussage über den gesunden Zustand eines Unternehmens treffen. Aber ist das wirklich so einfach?

Um es gleich vorweg zu sagen, ich mag den Begriff der „Gewaltfreien Kommunikation" nicht besonders, er weckt bei meinen Coaching-Klienten im ersten Moment häufig Unverständnis oder Desinteresse, deswegen spreche ich lieber von präsenter oder wertschätzender Kommunikation.

Was genau verbirgt sich dahinter?

Ausgangslage PR-Berater (45), seit vierzehn Jahren im Beratungsgeschäft mit Kundenverantwortung, Führungsverantwortung für ein kleineres Team von 3-4 Personen, Familienverantwortung (2 Kinder), beruflich zunehmend unzufrieden und gereizt, möchte gerne noch einmal etwas neues wagen, weiß aber noch nicht genau, was es sein könnte und ob das Thema überhaupt in den Bereich Coaching fällt.

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage hat jeder dritte Deutsche gute Vorsätze für das Jahr 2014 gefasst. Die Berliner Hitliste wird angeführt von „mehr Zeit für Familie oder Freunde haben (58 %)" und „Stress vermeiden" sowie „mehr Bewegung" (je 56 %)".
Erstaunlicherweise wird den Berlinern ein besonders hohes Durchhaltevermögen im Umsetzen ihrer guten Vorsätze attestiert. Nichtsdestotrotz höre ich häufig schon im Januar erste Klagen über das schnelle Versanden der geschmiedeten Vorsätze. Woran liegt´s?

Ein Dilemma kennen die meisten von uns – wir sind gefangen in zwei Entscheidungsmöglichkeiten, die sich für uns auszuschließen scheinen – entweder A oder B.

Im Tetralemma (gr. tetra = vier, lemma = Annahmen) werden zwei weitere Positionen hinzugefügt, die aus dem Dilemma herausführen, nämlich BEIDES und KEINES VON BEIDEM.

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