Hohe persönliche Standards sind absolut nichts Schlechtes. Seine Sache gut machen – das sollte eigentlich jeder wollen. Trotzdem misst nicht jeder seinen Wert an äußeren Leistungen, und es gibt viele Menschen, die sich Fehler und Misserfolge problemlos verzeihen können. Was macht denn nun den Perfektionisten zum Perfektionisten?

Eine vage Vorstellung von Perfektionismus haben wir alle.  Klar, wer Perfektionist ist, ist mit 100 Prozent nicht zufrieden, geschweige denn mit 75. Der legt an sich, seine Arbeit, seine Mitmenschen und seine Umgebung ganz besondere Maßstäbe an. Apropos, haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie hoch Ihre eigene Messlatte liegt? Im Coaching gab es diesbezüglich schon manche Überraschungen.

Die neue Serie zum Thema Perfektionismus ist mir ein ganz besonderes Vergnügen! Eigentlich seltsam, dass Perfektionismus in diesem Blog bisher kaum eine Rolle gespielt hat – in der Arbeit mit meinen Klienten und auch in meinem eigenen Leben stoße ich immer wieder auf das Thema und seine zahlreichen Variationen. Wenn ich einmal ein Buch schreibe, wird es vermutlich “Handeln statt Grübeln” oder “Wege aus der Perfektionsfalle” heißen. Stoff hätte ich für viele Kapitel – er muss nur noch in die perfekte Form gebracht werden :)

Für resiliente Menschen sind alltägliche Belastungen, Ärger und Misserfolge, sogar außergewöhnliches Leid und besondere Notlagen meist kein Grund, an sich und der Welt zu zweifeln. Sie wachsen an ihren Herausforderungen, statt an ihnen zu zerbrechen. Aber welche Persönlichkeitsmerkmale sind bei resilienten Menschen besonders ausgeprägt?

Misserfolge, Schicksalsschläge, unglückliche Lebensumstände, aber auch Erfolge. Manche Menschen verkraften negative wie positive Extremerfahrungen weniger als andere. Und auch alltägliche Belastungen wie Stress und Erfolgsdruck lassen manche Menschen in Krisen geraten.

In der Süddeutschen Zeitung gibt es ein lesenswertes Dossier zur Zukunft der Arbeit. Hier werden Trends und Veränderungen in der Arbeitswelt thematisiert, die einen Vorgeschmack davon geben, wie wir wahrscheinlich in Zukunft arbeiten werden: im Spannungsfeld zwischen (Selbst-)Ausbeutung und Selbstverwirklichung. Themen, die auch häufig Gegenstand eines Coachings sind.

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